Homepage selber machen oder machen lassen?
Sie brauchen eine Website für Ihren Handwerksbetrieb. Die Frage ist: Wie kommen Sie am besten dahin? Es gibt drei Wege — jeder hat seine Berechtigung. Wir vergleichen sie ehrlich, damit Sie die richtige Entscheidung treffen.
Weg 1: Selbst bauen mit einem Baukasten
Tools wie Jimdo, Wix oder Ionos bieten Vorlagen, die Sie selbst mit Inhalten füllen. Das klingt erstmal nach einer guten Idee — schließlich ist es günstig und Sie haben die volle Kontrolle.
Das spricht dafür
Sie zahlen nur 10 bis 30 Euro im Monat. Sie können Änderungen jederzeit selbst machen. Und Sie sind niemandem ausgeliefert. Wenn Sie gerne am Computer arbeiten und ein Auge für Design haben, können Sie durchaus eine ordentliche Website zusammenbauen.
Das spricht dagegen
Seien wir ehrlich: Die meisten Handwerker sind keine Texter und keine Webdesigner. Die größte Hürde ist nicht das Tool — es sind die Texte. Was schreiben Sie auf die Startseite? Wie formulieren Sie Ihre Leistungen so, dass Kunden sich angesprochen fühlen?
Dazu kommen Dinge, an die die meisten nicht denken: Impressum und Datenschutzerklärung müssen rechtssicher sein. Die Seite muss für Google optimiert werden. Sie muss auf dem Handy genauso gut aussehen wie am Computer. Und seit Juni 2025 muss sie barrierefrei sein.
Zeitaufwand: Rechnen Sie mit 10 bis 20 Stunden für die erste Version. Und dann regelmäßig Zeit für Updates und Pflege.
Für wen ist das der richtige Weg?
Für Handwerker die gerne selbst gestalten, Zeit haben und sich nicht scheuen, Texte zu schreiben. Wenn Sie abends gerne am Laptop sitzen und basteln — dann kann ein Baukasten der richtige Weg sein.
Weg 2: Eine Agentur beauftragen
Sie geben das Projekt ab. Ein Profi kümmert sich um Design, Texte und Technik. Sie müssen nur Ihre Informationen liefern und am Ende absegnen.
Das spricht dafür
Sie bekommen ein individuelles Design, das genau zu Ihrem Betrieb passt. Professionelle Texter formulieren Ihre Inhalte. Die Agentur kümmert sich um Technik, Hosting und Google-Optimierung. Sie müssen sich um fast nichts kümmern.
Das spricht dagegen
Der Preis. Eine ordentliche Handwerker-Website kostet bei einer Agentur zwischen 2.500 und 5.000 Euro. Dazu kommen laufende Kosten für Wartung und jede Änderung wird extra berechnet — oft 80 bis 120 Euro pro Stunde.
Und dann ist da die Zeit. Von der ersten Besprechung bis zur fertigen Website vergehen 3 bis 6 Wochen. Sie müssen Feedback geben, Texte freigeben, Fotos liefern. Das Projekt zieht sich — und Sie wollten doch eigentlich nur eine Website.
Ein weiteres Problem: Viele Handwerker sind an die Agentur gebunden. Wenn Sie die Website selbst bearbeiten wollen, geht das oft nicht. Jede kleine Änderung — eine neue Telefonnummer, ein zusätzlicher Service — muss über die Agentur laufen.
Für wen ist das der richtige Weg?
Für Betriebe, die ein komplett individuelles Design wollen und das Budget dafür haben. Wenn Ihnen wichtig ist, dass jedes Detail genau nach Ihrer Vorstellung gestaltet wird, ist eine gute Agentur die richtige Wahl.
Weg 3: KI-gestützte Lösung
Der dritte Weg ist neu. Sie geben Ihre Firmendaten ein — Name, Ort, Gewerk, Leistungen — und eine KI erstellt die komplette Website. Texte, Design, Rechtstexte, Google-Optimierung.
Das spricht dafür
Geschwindigkeit. Ihre Website ist in 5 Minuten fertig. Nicht in 5 Wochen. Die Texte werden automatisch geschrieben, passend zu Ihrem Gewerk und Ihrer Stadt. Impressum und Datenschutz werden automatisch generiert. Die Seite ist von Anfang an für Google optimiert.
Und der Preis: Ab 14,90 Euro im Monat. Monatlich kündbar, kein Vertrag, keine versteckten Kosten.
Das spricht dagegen
Sie bekommen kein komplett individuelles Design. Die KI arbeitet mit bewährten Vorlagen, die professionell aussehen — aber eben nicht einzigartig sind. Wenn Sie einen bestimmten Stil im Kopf haben, der genau so und nicht anders aussehen soll, wird eine KI-Lösung Sie nicht glücklich machen.
Außerdem: Die generierten Texte sind gut, aber nicht perfekt. Manchmal möchten Sie vielleicht einen Satz umformulieren oder einen persönlichen Touch hinzufügen. Das können Sie — aber die Grundlage kommt von der KI.
Für wen ist das der richtige Weg?
Für die meisten Handwerker. Für alle, die eine professionelle Website wollen, ohne wochenlang daran zu arbeiten oder tausende Euro zu bezahlen. Für Betriebe, denen wichtig ist, dass die Website funktioniert — und nicht, dass sie jedes Pixel selbst gestalten können.
Der Zeitaufwand-Vergleich
Am Ende ist für viele Handwerker nicht der Preis entscheidend, sondern die Zeit.
- Baukasten selbst bauen: 10–20 Stunden
- Agentur beauftragen: 3–6 Wochen Wartezeit, 5–10 Stunden Abstimmung
- KI-Lösung: 5 Minuten
Fragen Sie sich: Was ist Ihre Zeit wert? Wenn Sie als Meister auf der Baustelle 60 Euro pro Stunde verdienen, kosten Sie 15 Stunden Baukasten-Basteln 900 Euro — und das ist nur die Arbeitszeit, die Ihnen woanders fehlt.
Unsere Empfehlung
Wenn Sie nicht sicher sind, welcher Weg der richtige ist: Testen Sie den dritten Weg. Es dauert 5 Minuten und Sie sehen sofort das Ergebnis. Wenn es Ihnen gefällt — fertig. Wenn nicht, haben Sie nichts verloren.
Firmennamen eingeben, Gewerk wählen, Website ansehen. Ab 14,90 Euro im Monat, monatlich kündbar.
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